Abschminkpads gehören zu den Dingen, die sich im Bad türmen. Und mit ihnen wächst der Müllberg. Das muss nicht sein. Aus ein paar Stoffresten – etwas Frottee, mehr brauchst Du nicht – nähst Du im Nu kleine Wolken. Sie sehen nicht nur zauberhaft aus, sondern sind auch nachhaltig. Gib sie einfach in die Waschmaschine und erfreue Dich immer wieder an ihnen.
Übrigens: Wenn Du einmal an der Nähmaschine sitzt, näh Dir doch gleich ein ganzes Set. Der Regenbogen-Waschlappen und das kleine Handtuch passen perfekt dazu – alle drei zusammen ergeben auch ein hübsches Set zum Verschenken.
Alle Anleitungen im Überblick:
- Waschlappen nähen – Serie Teil 1
- wolkenweiche Abschminkpads selber machen – Serie Teil 2
- Handtuch mit doppelseitiger Applikation – Serie Teil 3

Material, um Abschminkpads selber zu nähen:
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Frotteereste (z. Bsp. in den Farben Apricot, Dusty Mint und Orange wie in meinem Beispiel)
- Appliziervorlage Regenbogen & Wolke
- Nähgarn
- Schere
- Nähmaschine
So nähst Du wolkenweiche Abschminkpads:

Zunächst brauchst Du eine Schablone. Für meine Abschminkpads habe ich die große Wolke aus meiner Appliziervorlage Regenbogen & Wolke verwendet. Sie hat schon die passende Größe, so dass ich die Schablone ohne Zugaben verwenden konnte.
Das Zuschneiden sparst Du mit diesem Trick: Lege den Stoff für die Wolke doppelt. Die rechte Stoffseite zeigt nach innen. Darauf fixierst Du die Wolken-Schablone mit Stecknadeln.

So vorbereitet kannst Du die kleine Wolke direkt unter die Nähmaschine packen. Positioniere sie so unter dem Füßchen, dass das Papier der Schablone bis an die Nadel reicht. Auf diese Weise kannst Du die Schablone als Führung beim Nähen nutzen. Gleichzeitig gibt das Papier dem Stoff noch etwas Halt. Gerade bei dünneren Stoffen kann das hilfreich sein.
- Wichtig: Lass an der unteren Kante eine Öffnung. Diese brauchst Du später zum Wenden.

Nach dem Nähen, kannst Du die Wolke ausschneiden. Schneide sie vor allem an den Rundungen bis zur Naht ein. Auf diese Weise knubbelt später nach dem Wenden nichts.

Nach dem Ausschneiden kommt das Wenden. Durch die verbliebene Öffnung geht das ganz leicht. Mit einem Stäbchen kannst Du die Rundungen besonders gut ausformen. Alternativ klappt das auch mit einem Pinselstiel.

Klappe die Nahtzugabe an der Öffnung nach innen. Hier hilft es, wenn Du die komplette Wolke bügelst. Das bringt sie besser in Form. Gleichzeitig fixiert die Hitze die Nahtzugaben ein bisschen.

Zum Schluss steppst Du die Wolke knapp entlang der Kanten ab. Das gibt ihr nicht nur insgesamt mehr Halt. Es schließt auch gleichzeitig die Wendeöffnung.

Das ging fix, oder? Wenn Du den Dreh erst einmal raus hast, kannst Du gleich einen ganzen Stapel auf Vorrat nähen – für Dich und zum Verschenken.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Nachmachen und ein regenbogenbuntes Bad-Set,
Deine Franziska
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PS: *Die verwendeten Materialien für diesen Beitrag habe ich direkt verlinkt. Alle Materialien sind selbst gekauft und die Erwähnung erfolgt, weil ich sie vorbehaltlos empfehlen kann. Ihre Nennung ist nicht beauftragt.